Wir fahren nach dem Frühstück in Dresden los und tanken noch.
Hinter Görlitz fahren wir über die Neiße - den Grenzfluss - nach Polen. Es gibt weder Polizei noch Kontrolle. Ganz anders sieht es auf der Gegenfahrbahn aus. Die LKW und PKW bilden einen 15 km langen Stau. Jeder LKW transportiert Waren nach Deutschland, die erst Stunden später dort ankommen, weil sie an der Grenze von Deutschen Grenzschützern aufgehalten werden. Neue deutsche politische Ansage. Schengen hin oder her...
Vertrauenswürdig sind die Kantor-Häuschen an den nächsten Ausfahrten auf der polnischen Seite. Wir tauschen dort 120 EUR zum Kurs 1 zu 4,18 Polnische Zloty. Für den Notfall. In der Campingplatz-Reservierungs-Email wurde uns eindeutig erklärt, dass das "Deposit" in Zloty zu zahlen sei, nicht in EUR. Hat sich nicht bewahrheitet. Mit 5 EUR wären wir auch dabei gewesen...
Der Bulli rollt weiter über die Weichsel und die Oder.
Die Hauptstrecke der Autobahn hat keinen Seitenstreifen und wir wundern uns, dass keiner der LKW, die hier zu Massen fahren, einen Reifenplatzer bekommt.
Erst nach Katowitz zahlen wir mit der EC-Karte an der Mautstation 17 Zloty. Die Teilstrecken davor sind mautfrei.
Um halb sechs sind wir da.
Der Eingang von Molo Camping ist etwas verzwickt zu finden: die Rezeption ist am Hotel bei Molo Resort in Osiek. Duschen im Duschcontainer. Es ist wenig los und wirkliche Ruhe am Platz.
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