Montag, 5. August 2019
Astro-Fotos dauern
Die Aussicht ist tagsüber grandios. Nachts blicken wir gen wolkenlosen Himmel und erst nach einiger Zeit, wenn sich das Auge an die Dunkelheit, die eigentlich keine mehr ist, gewöhnt hat, erkennen wir einen helleren Streifen, der sich über den Himmel zieht. Die Milchstrasse ist gerade noch in der Lichtverschmutzung zu erkennen, also - laut Wikipedia - in der "andauernden Abwesenheit völliger Dunkelheit".
Macht es Sinn zu fotografieren? Ja, macht es! Erstens muss man der Kamera die Chance geben den Sternen nachzufolgen. Zweitens muss man das richtige Licht sammeln. Drittens Ausdauer beweisen. Viertens abwarten können und fünftens ... eine Bildernachbearbeitung machen. Und die dauert!
Wir sind begeistert vom Hobby unserer Campingplatznachbarn, die in Teamwork den Nordstern anvisieren. Ihr Sky Tracker lässt die Sterne als Punkte - nicht als Striche - erscheinen. Wie in echt.
"Astrofotografie kreiert Bilder nicht Fotos." Kein Bild im Blog. Die sind noch nicht zusammengebaut.
Samstag, 3. August 2019
Nix-Tun am braven Atlantik
Direkt an der Steilküste ist ein Platz frei geworden und wir ziehen den Bulli in die erste Reihe. Heute Waschtag. Die Shirts sind bei 30 Grad und einem angenehmen andauernden kühlen Lüftchen in 14 Minuten trocken. Ganz von selber!
Jetzt: Nix-Tun.
Jetzt: Nix-Tun.
Tuk-Tuk, Uber und die Fahrt in den Norden
Von den Schlössern und Chalets fahren wir mit einem Tuk-Tuk den Berg bis zur Bahnstation nach Sintra hinab. Der Piaggio-Fahrer ist Brasilianer und nach Portugal gezogen, weil er eine dänische Freundin hat, es in Dänemark zu kalt ist, er aber das warme Wetter und Surfen liebt! Super!
Die Menschen, die wie treffen, strahlen Positives aus. Sie sind offen und schauen voller Optimisnus in die Zukunft. Ähnlich ist auch unser Uber-Fahrer eingestellt. Wir sollen das Leben geniessen! Recht hat er!
Wir entdecken in Portugal keine Campingplätze, die direkt am Meer sind. Die Überlegung ist kurz: wieder in den Norden, obwohl es uns hier in Portugal sehr gut gefallen hat (!!!). Wir brauchen die nächsten 3 Tage den Blick auf's Meer vom Bulli aus! Also heisst es, 537 km nach Galizien fahren und 54,40 EUR Wegelagerer-Maut in Portugal und 7,95 EUR in Spanien latzen. Das macht mit Tankkosten von 74 EUR 25,4 Cent pro Bulli-Fahrtkilometer.
Hinzu kommt noch, dass wir mit Überschreiten der Zeitzone eine Stunde in Spanien einbüßen. Statt um 22.30 kommen wir um 23.30 Uhr an. Die Campingrezeption Muineira in San Vicente do Grove ist in einer Kneipe; hier wird gut getrunken und der Wirt registriert uns in Null Komma Nichts. Jetzt alles super! Wir fallen müde in den Bulli und geniessen das Leben.
Die Menschen, die wie treffen, strahlen Positives aus. Sie sind offen und schauen voller Optimisnus in die Zukunft. Ähnlich ist auch unser Uber-Fahrer eingestellt. Wir sollen das Leben geniessen! Recht hat er!
Wir entdecken in Portugal keine Campingplätze, die direkt am Meer sind. Die Überlegung ist kurz: wieder in den Norden, obwohl es uns hier in Portugal sehr gut gefallen hat (!!!). Wir brauchen die nächsten 3 Tage den Blick auf's Meer vom Bulli aus! Also heisst es, 537 km nach Galizien fahren und 54,40 EUR Wegelagerer-Maut in Portugal und 7,95 EUR in Spanien latzen. Das macht mit Tankkosten von 74 EUR 25,4 Cent pro Bulli-Fahrtkilometer.
Hinzu kommt noch, dass wir mit Überschreiten der Zeitzone eine Stunde in Spanien einbüßen. Statt um 22.30 kommen wir um 23.30 Uhr an. Die Campingrezeption Muineira in San Vicente do Grove ist in einer Kneipe; hier wird gut getrunken und der Wirt registriert uns in Null Komma Nichts. Jetzt alles super! Wir fallen müde in den Bulli und geniessen das Leben.
Freitag, 2. August 2019
Chalet da Contessa D'Edla in Sintra: Kork
Zum wunderschönen neu renovierten Chalet da Contessa D'Edla in Sintra: Die Aussenwände sind kein Holz sondern bemalter Putz und die Innenwände sind keine Tapete, sondern eingelegter Kork! Sieht gut aus und isoliert. Die Balkone sind mit Kork verkleidet.
Portugal ist der weltweit grösste Korkproduzent. Die kennen sich mit Kork aus.
Portugal ist der weltweit grösste Korkproduzent. Die kennen sich mit Kork aus.
Donnerstag, 1. August 2019
Sintra und Microklima ...
... sagt uns unser Fahrer auf unsere Frage hin, ob der Nebel um den erst 1840 gebauten Palast National da Pena bleibt oder ob die Sonne noch raus kommt. Wir sind für unsere Verhältnisse sehr früh auf den Beinen. Um 10.15 Uhr quält sich im Stau das Uber Taxi die Serpentinen hinter Sintra hoch. Dem geneigten Leser und ev. zukünftigen Märchenschlossbesucher, der zum Palacio National da Pena möchte, geben wir eine Bedienungsanleitung an die Hand.
1. Mit dem Taxi oder Tuk-Tuk zum Eingang fahren. Parkplätze sind rar und es ist Stau.
2. An der Kasse (oder schon online vorher) NUR Karten für den Garten/Park kaufen (7,50 EUR)!
Nicht die Karten für das Castelo kaufen - wären noch mal 7 EUR, insgesamt 14, 50 EUR! Diese sind nämlich für die Räumlichkeiten mit geführter Tour drinnen. Mit der Garten-Eintrittskarte kann man in die Höfe, zu den Terrassen, zu den Durchgängen, in die Kapelle und auf den Mauergang um die Anlage.
3. Um mit den Schlossbesichtigern, die die Führung machen wollen, nicht anstehen zu müssen, bitte folgenden Weg wählen:
Durch das grosse Schlosstor rein, links durch die Türe in den Shop, geradeaus bis zu einer Wendeltreppe, diese nach oben zum Restaurant / Cafe gehen. Dann geht man durchs Cafe und steht auf der Terrasse!! Von dort Richtung Toilette: man ist im Schloss. Kein Anstehen an der Schlange!
4. Die mitgebrachte Brotzeit später im Park nahe des Chalet da Contessa D'Edla an den grossen Grantsteinen - die Wollsackverwitterung begutachten (!) - verzehren und mit Aussicht auf das 1,1 km entfernte Schloss geniessen.
5. Sich mit dem Tuk-Tuk für 5 EUR (falls der Fahrer 7,50 EUR möchte, dann verhandeln!) pro Person an den Bahnhof von Sintra bringen lassen. Von da mit dem Zug oder Uber-Taxi für ungefähr 20 EUR zurück nach Lisabon.
Zum Palacio National da Pena:
Der Gipfel an Kitsch sind eindeutig die betonierten Korallen und Muscheln um den grossen Durchgang im oberen Schlossteil.
Während unseres Besuchs im Schloss und im Park hören wir von Ferne das laute Motorengeräusch eines Autorennens im 6 km entefernten Circuito de Estoril, der Motorsport-Rennstrecke des füheren Grossen Preises von Portugal.
1. Mit dem Taxi oder Tuk-Tuk zum Eingang fahren. Parkplätze sind rar und es ist Stau.
2. An der Kasse (oder schon online vorher) NUR Karten für den Garten/Park kaufen (7,50 EUR)!
Nicht die Karten für das Castelo kaufen - wären noch mal 7 EUR, insgesamt 14, 50 EUR! Diese sind nämlich für die Räumlichkeiten mit geführter Tour drinnen. Mit der Garten-Eintrittskarte kann man in die Höfe, zu den Terrassen, zu den Durchgängen, in die Kapelle und auf den Mauergang um die Anlage.
3. Um mit den Schlossbesichtigern, die die Führung machen wollen, nicht anstehen zu müssen, bitte folgenden Weg wählen:
Durch das grosse Schlosstor rein, links durch die Türe in den Shop, geradeaus bis zu einer Wendeltreppe, diese nach oben zum Restaurant / Cafe gehen. Dann geht man durchs Cafe und steht auf der Terrasse!! Von dort Richtung Toilette: man ist im Schloss. Kein Anstehen an der Schlange!
4. Die mitgebrachte Brotzeit später im Park nahe des Chalet da Contessa D'Edla an den grossen Grantsteinen - die Wollsackverwitterung begutachten (!) - verzehren und mit Aussicht auf das 1,1 km entfernte Schloss geniessen.
5. Sich mit dem Tuk-Tuk für 5 EUR (falls der Fahrer 7,50 EUR möchte, dann verhandeln!) pro Person an den Bahnhof von Sintra bringen lassen. Von da mit dem Zug oder Uber-Taxi für ungefähr 20 EUR zurück nach Lisabon.
Zum Palacio National da Pena:
Der Gipfel an Kitsch sind eindeutig die betonierten Korallen und Muscheln um den grossen Durchgang im oberen Schlossteil.
Während unseres Besuchs im Schloss und im Park hören wir von Ferne das laute Motorengeräusch eines Autorennens im 6 km entefernten Circuito de Estoril, der Motorsport-Rennstrecke des füheren Grossen Preises von Portugal.
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