Wunderschöner Campingplatz. Sehr friedlich und angenehm. Wir räumen den Bulli auf und lesen. Allerdings kommt der Wallander nicht gut an. Er ist frostig und dunkel. Kurzentschlossen setzten wir ihn im Aufenthaltsraum des Campingplatzes unbemerkt aus.
Sonntag, 31. Mai 2026
Campingplatz Gunnarsö Oskarshamn
Samstag, 30. Mai 2026
Versteckt zwischen Kitsch und Outlet: Kosta Glasbruk
Jaaa, wir finden sie noch: die Glasbläser von Boda und Kosta. Wir zahlen 160 SKR und können in die echte Fabrik. Eine nette Dame von Kosta Glasbruk erklärt uns die Farben, das Glas, die Handwerker, die Öfen und alles was wir begierig sind zu wissen. Sehr cool, das heiße Glas!
Der Rest vom Ort besteht aus Kitsch und Outlet-Läden. Teure Kosta-Glasschalen und Whiskygläser vermischt mit billigen Importgläsern werden in turnhallengrossen Gebäuden angeboten. Aus dem Niedergang der Glasindustrie Südschwedens lässt sich sonst kein Geld mehr machen.
Unsere beiden Glasbläser machen ihre Arbeit für ihr Leben gerne und möchten um nix tauschen.. so gerne, dass sie auch am Samstag noch mal in der Glashütte Kunst herstellen.
Bilkyrkogård: fossile Automobile im Torf
150 Schrottautos aus den 50, 60, 70er Jahren malen ein sich selbst zerstörendes Bild. Der antike Friedhof liegt bei Ryd.
Simrishamn und fossile Meeres-Rippel
Der Bulli rollt auf den Campingplatz Tobisviks in Simrishamn, nachdem wir in einem Coop Baguette eingekauft haben. Es scheint die Sonne und wir besuchen auf einer kleinen Wanderung Bäckhalladalen, ein kleines Naturschutzgebiet mit einem kleinen Steinbruch. Hier gibt es Sedimentologie-High -End: wunderbare fossile Rippelmarken aus dem Kambrium. 520 Mio Jahre alt.
Nachmittags gibt es Schauer. Wir holen den Schlaf nach, den die Fähre uns geraubt hatte.
Schweden im Morgengrauen
Um 4.30 Uhr ertönt auf der Huckleberry Finn der Beatles Sing Here Codes the sun. Wir sind geändert. Kopfschmerzen machen sich breit.
Der Bus quält sich in Trelleborg vom Schiff und wir parken an der Küste Strasse nach Ysad am Meer.
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