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Donnerstag, 1. September 2016

Egal welche Religion: jeder bezahlt 8 EUR Eintritt

Wir befinden uns an wichtiger Stelle: die komplette Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Mittendrin die Mezquita-Catedral = "Moschee-Kathedrale" (!).
Die Römer erbauten für ihren Gott Janus einen Tempel an dieser Stelle.
Die Westgoten recycelten und bauten daraus eine Basilika. Im 8.Jh. nutzten Christen und die neu eingewanderten Muslime die Kirche gemeinsam, bis der Kalif den Christen ihren Teil der Basilika abkaufte. Der Bau der Moschee, wieder mit recycelten römischen Säulen, wurde veranlasst. 179 m lang, 134 m breit, 856 Säulen. Nach der Vertreibung der Mauren wurde die Moschee 1236 katholisch. Gegen den Willen der Cordobeser setzte 1523 der Bischof durch, dass mitten in die 24.000 qm grosse Moschee eine Kathedrale eingepflanzt werden sollte. No go! Sieht schon ätzend auf dem Plan aus! Und protzig und überheblich dazu. Die erweiterte Nutzung war wahrscheinlich der Rettungsplan für das Gebäude. Als 2005 Muslime aus Saudi-Arabien Anspruch auf die Mezquita erhoben, liess der Bischof von Cordoba ein grosses Loch am Eingang der Kathedrale ausheben, das den Mosaikboden des Vorläuferbaus zu Tage brachte (Reportage Süddeutsche von Semana Santa). Nach dem Motto: wer war zuerst hier?
1,4 Mio Besucher im Jahr mal 8 EUR für die katholische Kirche. Ist noch billig im Vergleich zu 2,4 Mio Besucher der Alhambra in Granada mal 13 EUR für den Staat.
In Sicherheit gewogen werden die Besucher aus aller Welt durch 2 Polizisten mit Maschinenpistolen, die vor dem Eingang patrolieren. An der Alhambra in Granada haben wir ähnlichen "Schutz" nicht gesehen... dafür eine ganze Menge Kameras. 

Wie gut, dass christliche, jüdische, muslimische oder "was auch immer"-Familien den gleichen Eintrittspreis zahlen und dieselben grandiosen Klänge aus der Orgel hören, die ein cooler Musiker mitten in der Mezquita-Catedral "ertastet" und "ertritt"! Ohne Ausnahme.

Dienstag, 23. August 2016

Erstes Baguette in Carcassonne

....ist immer ein Genuss. Blauer Himmel und laues Lüftchen und den ersten Kaffee am Fusse der Festung. UNESCO-Weltkulturerbe .... uralt. 

Freitag, 29. Mai 2015

Unteruhldingen, Pfahlhäuser und tote Plüschtiere

Zum Frühstück gab's Gele aus Tannenzäpfle-Bier.
Aufbruch bei sonnigem Wetter zum Pfahlbau-Museum in Unteruhldingen. Die Reste der Pfahlbau-Dörfer im und am kompletten See sind UNESCO-Weltkulturerbe. Wir lassen uns das Prinzip des Hausbaus in einer Filmvorführung im Museum von Armin Maiwald erklären. Für Eingeweihte: der von der Sendung mit der Maus!

Frau Dahte, der große rothaarige Jäger, Herr Reichle  und Frau von Detten wurden von uns gelöchert. Das Thema "Stein-und Bronzezeit" ist aber auch super interessant!! Christof war vom zielgenauen Erlegen mit Pfeil und Bogen und waidmännischem Zerlegen des 50cm grossen Plüsch-Beute-Tieres (ein Flusspferd) maßlos beeindruckt. Wir auch. Vor allem weil Herr Barbarossa keinem echten Tier den Bauch aufgeschlitzt hat und es ausgenommen hat. Es kam nur weisse Stopfwolle raus. Das Museum ist uneingeschränkt empfehlenswert!

Auf dem Rückweg in der Poststrasse im ICE ZEIT noch Eis kaufen. Das Zitroneneis ist der Hammer!

DANK den Münchnern und den Augsburgern!!! Auf dem Parkplatz hatte eine Augsburger Familie mir mein Portemonnaie wiedergebracht. Ich hatte es im Toilettenhaus verloren. Ein Glück! Ein Münchner macht uns auf den noch angeschalteten Scheinwerfer aufmerksam.

Klappfenster bei Tunnelfahrten auf. Dann hört man den Motor lauter. Ich wollte es ja nur erwähnt haben!

Ohhh neiiin, auf der anderen Seeseite in der Schweiz:
Die Fifa hat wieder falsch gewählt.

Wir grillen am Strand bei fönigen Temperaturen und machen in der Schale noch ein winziges Lagerfeuer. Kommt gut an. Gewitter und Feuerwerk auf der gegenüberliegenden Seeseite. Die feiern doch nicht etwa die Fifa-Wahl?! In DER  Kombi gab es das vor 5000 Jahren noch nicht.