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Freitag, 11. September 2015

Lafayette, RER und leerer Akku

Wenn du weisst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. "Lichtlein" ist der Strom fürs Handy, Christof hat's entdeckt und "igendwo" ist der USB-Eingang an der linken Seite der Anzeigetafel der Bushaltestelle. In der Wartezeit läd mein Gerät von 3% auf 10%: Umsonst!

Galerie Lafayette mit bunter Jugendstil-Glaskuppel und grösster Parfümerie der Welt sollte man mal gesehen haben!

Paris will uns nicht loslassen. Ein  technischer Defekt ist es wohl nicht, der die RER veranlasst uns und hunderte Fahrgäste 2 Stunden auf dem Bahnsteig Étoile warten zu lassen. Dabei ist Paris am heutigen 11. September sehr entspannt gewesen. Wir überbrücken die Zeit in der Pariser U-Bahn mit Essen von Baguette, Bonbons und Äpfeln aus unserem Rucksack. Währenddessen regnet es draussen. Ohne uns. Abendessen gibt es bei Marie und Manu um 22 Uhr in Chatou. :-)

Big Red Bus

Mit dem Big Bus in der oberen Etage  bei blauem Himmel durch Paris zu fahren ist klasse! Stöpsel im Ohr und wir kriegen zum passenden Objekt den passenden Kommentar und die passende Musik!
Im Bistro-Bus trinken sie Wein und stossen bei freier Sicht auf den Arc de Triomphe auch gleich auf ihn an.

Der Ticket-Verkäufer hat mal in Berlin und Leipzig studiert. Lustig sein perfektes französisches Denglisch. Er sagt, dass Frankreich auf die Deutschen stolz sei, dass sie soviele Flüchtlinge aufnehmen. Ich mache grosse Augen!

Torsade au Chocolade (Schoko-Teilchen ganz genial) gibt es  im Boulevard Saint Germain bei La Parisienne.

Christof kauft in einem Outdoor Laden ein Multitool. Er ist stolzer Besitzer eines "Lömega" ( Löffel-Messer-Gabel-Wekzeugs) :-)

Ein Schweizer am Tour d'Eiffel

Das Bauwerk mit dem grössten Wiedererkennungswert der Welt. Natürlich turnt Nina - traditionell - einen Schweizer. Gehört dazu! :-)

Die Warteschlangen waren, wie Marie-Pierre meinte - kürzer. Dafür unser Vergnügen länger. Bei dem Himmel MUSS man auf den Eiffelturm!

Wir steigen bis zur 2ten Etage und fahren dann mit dem Lift. Flaues Gefühl im Magen gehört dazu. Auf der ersten Etage gibt es in den Boden eingelassene Glasplatten. Eine Herausforderung, dem Instinkt NICHT zu folgen und drauf zu treten.:-)

Der Sunset taucht den Turm nochmal in einTop-Fotografie-Licht. Um 21.00 Uhr ist es so dunkel, dass die Strahler den Turm gülden aussehen lassen. 

Julien Bam (!!!!) und Joon laufen uns auf dem Marsfeld vor dem Eiffelturm über den Weg; wir reagieren aber nicht schnell genug um die beiden zu knipsen. 

Unser Besuch DES Foucauld'schen Pendels im Pantheon wurde durch Renovierungsarbeiten vereitelt. Ab Mitte September kann man dann wieder SEHEN, wie die Erde sich um sich selber dreht!