Samstag, 20. September 2025

Diavolezza und das Bernina Gran Turismo

Wir müssen zum 2ten Mal auf dem Campingplatz Morterstsch mit dem Bulli umziehen. Es ist zu voll und wir hatten nicht am Stück reserviert. Hauptsache wir haben noch eine Basis für die Gondelfahrt zum Diavolezza. Wir fahren mit dem Bulli die Passtrasse hoch. Weiter als Lag Alp wäre es heute eh nicht gegangen. Die Polizei hat wegen der Bernina Gran Turismo abgesperrt.
Die Fahrt mit der Gondel kostet uns 88 CHF. Die Landschaft oben ist für Geomorphologie-Fans gemacht! Wir empfehlen warme Jacken und ordentliche Schuhe.



Weiter unten an der Passstrasse, an einer Ausbuchtung für den Morteratschglescher -Blick, machen wir eine Essenspause und beobachten bei Brot und Presskopf die herabgahrenen Rennauto-Oldtimer der Bernina Gran Turismo: einen Lancia HF Integrale Martini Version, Jaguar E-Type, Jaguar XJS, Ferrari 250 GTE, die frühe Rennversion 190er Mercedes und spektakulär der schwarze Mercedes SL 300 Gullwing Flügeltürer 1956. Wir waren leider nicht schnell genug mit dem Fotographieren. Dem Bulli haben die Benzfahrer lachend zugewunken.


Mit der Eisenbahn nach Poschiavo und Gletschertöpfe


Vom Bahnhof Morteratsch fahren wir mit der Berninabahn über den Bernina Pass, die italienische Sprachgrenze, nach Poschiavo. Ursprünglich wollten wir bis ins italienische Tirano, doch ein Schweizer Ehepaar im Zug empfiehlt uns an der Station Cavaglio den Giardino dei Ghiacciai mit den spektakulären bis zu 14m tiefen Gletschertöpfen zu besuchen. Das machen wir! Traumhaft!




Donnerstag, 18. September 2025

Gletscher Morteratsch

Wir brauchen bei Kaiserwetter 3h vom Campingplatz Morteratsch bis vor den Eisabbruch des Morteratsch Gletschers.
Wir sind platt. Zehrgebiet ist nicht mehr vorhanden und wir quälen uns die Kante des ehemaligen Eisabruchs nach oben. Grandios!!


Camping Morteratsch und die Schweizer Stecker

Der geneigte Leser weiss aus unserem letzten Urlaub in Italien, dass wir Gabi aus dem Engadin nächtens in einem lost Campingplace getroffen haben. Sie betreibt in der Schweiz den Campingplatz Morteratsch. Und da fahren wir hin. Leider kommen wir nach 18.30 Uhr an und finden eine geschlossene Rezeption vor... und leider ohne daran zu denke, dass die Schweizer Schweizer Stecker haben. 
Das bedeutet kein Strom. Unser Platznachbar rettet uns. Er ist mit seinem Benz Marco Polo autark und braucht die Nacht keinen Strom.